Ateliers – 2. Stufe
In den letzten 4 Wochen haben wir freitags nachmittags 4 verschiedene Ateliers besucht, die wir euch vorstellen möchten.
Die Piazza
Im Atelier von Frl. Evelyne haben wir die Piazza nachgestellt.
Die Piazza ist eine Skulptur von Alberto Giacometti, der 1901 in der Schweiz geboren wurde. Er schuf dünne, strichmännchenartige Wesen, die ihn berühmt machten.
Alberto beobachtete gerne die Fußgänger auf der Straße, die ständig neue Formationen bildeten. Da kam ihm die Idee ein Kunstwerk zu schaffen. Er machte fünf Figuren mit dünnen, langen Gliedmaßen, Körper und schweren, dicken Füßen, die nicht miteinander reden. Nachdem wir ein bisschen über Alberto Giacometti und die Skulptur gelernt hatten, zeigte uns Frl. Evelyne Schritt für Schritt, wie wir auch so ein Kunstwerk basteln können.
Wir haben als Erstes den Pfeifenreiniger oben zugedreht. Danach wurde ein zweiter Pfeifenreiniger in der Mitte gebogen und eine Papierkugel als Kopf hineingelegt und zugedreht. Die beiden wurden zusammengedreht. Anschließend haben wir die Alufolie in Steifen geschnitten und die Pfeifenreiniger damit umwickelt.
Die Füße haben wir aus Knete geformt. Der Karton für den Boden wurde mit Alufolie eingepackt, und dann wurde die Figur darauf geklebt. Manche von uns haben auch noch einen Hund gemacht.
Das Musikatelier
Im Atelier von Frl. Anja haben wir Musik gemacht. Los ging es mit der Reise nach Jerusalem. Anschließend trommelten wir mit den Händen auf Stühlen und machten verschiedene Klatsch- und Rhythmusübungen.
Später hat Frl. Anja eine Geschichte erzählt, die wir dann mit Instrumenten untermalen durften.
Schließlich hat Frl. Anja eine Geschichte auf einer Box laufen lassen, und wir mussten etwas dazu malen.
Das Atelier hat uns viel Spaß gemacht.
Psychomotorik
Im Atelier von Frl. Cindy waren wir im Psychomotorikraum Kissenturnen.
Vorab hat sie uns zwei wichtige Regeln erklärt.
Und die waren: nichts von den anderen Kindern kaputt machen, und es durfte nicht gekämpft werden.
Frl. Cindy hat uns eine Mauer aus Kissen vorbereitet, und wir durften sie umwerfen. Dann haben wir in zwei Gruppen ein Haus aus Kissen gebaut. Das war richtig cool.
Zum Schluss haben wir die Kissen wieder in Form einer Mauer an die Wand aufgestellt.
Berglandschaft
Im Atelier von Frl. Murielle haben wir eine Berglandschaft gemalt. Zuerst haben wir geschaut, wie viele Farben wir für das Bild brauchen. Ratet mal, wie viele Farben ich benutzt habe?
Das Besondere ist, dass wir nur zwei Farben gebraucht haben. Wir haben immer Weiß und eine bunte Farbe benutzt. Dabei konnten wir zwischen Rot, Grün und Lila wählen.
Wie haben wir die Farbtöne gemischt? Wir haben mit Weiß begonnen und immer einen Spritzer unserer bunten Farbe hinzugefügt, bis es immer dunkler wurde. So haben wir die verschiedenen Ebenen angefärbt.
Wir haben hinten bei den Bergen mit der hellsten Farbe angefangen und sind nach vorne immer dunkler geworden. In dem Bild ging es um die Perspektive, also darum, dass Dinge, die nah sind, dunkler wirken als Dinge, die weiter weg sind.
Am Ende haben wir uns noch Buntpapier für den Hintergrund ausgesucht.
Die Kinder haben in jeweils 4 Gruppen die Texte geschrieben.




